Viking Link wird etwa 630 km Untersee-Hochspannungsgleichstromkabel umfassen, die durch die ausschließlichen Wirtschaftszonen (AWZ) von Dänemark, den Niederlanden, Deutschland und Großbritannien in der Nordsee verlaufen sollen. Etwa 30 km dieser Untersee-Hochspannungsgleichstromkabel werden in der deutschen AWZ verlegt.

Im März 2016 begannen Arbeiten für die Meeresbodenvermessung in dänischen Gewässern, wurden über die Nordsee hinweg in deutschen und niederländischen Gewässern fortgesetzt und schließlich im Vereinigten Königreich abgeschlossen.  Die Vermessung umfasste geophysikalische, geotechnische und andere relevante Untersuchungen, um dafür zu sorgen, dass alle Umweltauswirkungen bewertet werden. Während des gesamten Arbeitsverlaufs waren National Grid Viking Link (NGVL) und Energinet mit allen identifizierten Drittinhabern von Wirtschaftsgütern, örtlichen Fischereigemeinden und örtlichen Behörden in Kontakt, um sie über die Vermessungsaktivitäten und das Programm in den jeweiligen Gebieten zu informieren. Diese Arbeiten sind jetzt abgeschlossen. Nach einer Reihe von Untersuchungen und Konsultationen mit betroffenen Interessenvertretern, nationalen Behörden und anderen Organisationen wurde die Route für das Unterseekabel zwischen Dänemark und dem Vereinigten Königreich festgelegt.

Eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) wurde ebenfalls für das Projekt durchgeführt, um die potenziellen Auswirkungen auf das physikalische, biologische und menschliche Umfeld festzustellen. Der UVP-Bericht ist Teil des Meereslizenzantrags für das Viking Link DE Offshore Scheme, der beim Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) und beim Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) in Deutschland eingereicht wurde. Bevor über den von NGVL und Energinet eingereichten Antrag entschieden wird, findet bis zum XXX eine gesetzlich vorgeschriebene Konsultation statt.

Meereslizenzanträge für das Viking Link Offshore Scheme wurden außerdem bei den folgenden zuständigen nationalen Behörden in anderen Gebieten eingereicht: 

  • Dänemark: Dänische Energiebehörde (Energistyrelsen)
  • Großbritannien: Marine Management Organisation (MMO) 
  • Niederlande: Wirtschaftsministerium

NGVL und Energinet werden auch weiterhin die zuständigen Behörden und Interessenvertreter in allen betroffenen Gebieten mit einbinden und unsere Projektvorschläge mit ihnen besprechen.

 

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