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Viking Link beendet die Meeresbodenuntersuchungen in der Nordsee

Das Viking Link Projekt hat seine Untersuchungsarbeiten im Bereich des Meeres und des Meeresbodens entlang der 620 km Unterwasserkabelroute zwischen Großbritannien und Dänemark abgeschlossen.

Die Untersuchung begann im März 2016 in den dänischen Gewässern in Richtung südlicher Nordsee, setzte sich fort in den deutschen und niederländischen Gewässern, bevor sie in Großbritannien endete.

Von März bis September 2016 waren sechs spezialisierte Offshore-Schiffe und einige kleinere Nearshore-Schiffe vollkommen ausgelastet, geophysikalische, geotechnische, benthische und grenzüberschreitende Untersuchungen entlang der vorgeschlagenen 620 Km Trasse in der Nordsee durchzuführen.

Die Arbeit wurde von Fugro Survey BV, ein unabhängiges Meeres-Consulting-Unternehmen, durchgeführt und zusammen mit den Projektpartnern verwaltet.

Gesammelte Proben und erfasste Daten wurden analysiert und überprüft. Die Untersuchungsergebnisse werden dazu beitragen, die Art des Meeresgrundes und die Auswirkung des Projekts aus umweltspezifischer, ökologischer und technischer Sicht zu verstehen sowie eine geeignete Designspezifikation für die Kabel und die technischen Aspekte angeben zu können, wie z. B. Kabelverlegetiefe im Meeresboden, und die bevorzugte Unterwasser-Kabelroute zwischen Großbritannien und Dänemark zu bestimmen.

Die Berichte der Meeresbodenuntersuchungen und die Umweltverträglichkeitsprüfungen (UVP) werden Teil des Meeres-Lizenz-Antrags sein, der im 2. Quartal des Jahres 2017 an die Marine Management Organisation (MMO) eingereicht werden muss. Diese Organisation ist die von Viking Link delegierte nationale zuständige Behörde (NCA) für das Viking Link Projekt in Großbritannien, Deutschland, Dänemark und in der Niederlande.

Mit über 93.000 Arbeitsstunden, verbracht über insgesamt 5.700 Km geophysikalischen Untersuchungslinien, und ohne verzeichnete Ausfälle wegen Vorfälle (Zero Lost Time Incidents - LTIs), war die Meeresuntersuchung ein erfolgreiches Vorhaben und wurde in Übereinstimmung mit dem aktuellen Programm ausgeführt, um die endgültige Investitionsentscheidung in 2018 zu erhalten.